Kraulschwimmen für Erwachsene - Coaching #1

Falls du dich fragst, wie eine Coaching-Stunde mit mir aussieht, starte ich hier eine Reihe von Artikeln, die jeweils den möglichen Ablauf beschreiben.

Erster Termin eines Coachings für Kraulschwimmen mit swimever

Stell dir vor, du kannst schwimmen, möchtest aber auch kraulen können. Vor dem ersten Treffen habe ich einen Fragebogen verschickt und um Antworten zu deinen Vorerfahrungen im Schwimmen, anderen sportlichen Betätigungen, deinem Warum du Kraulschwimmen möchtest, möglichen Einschränkungen oder für das Coaching relevanten Ängsten gebeten.

Wir treffen uns am Eingang zum Schwimmbad für ein kurzes Kennenlernen und verabreden einen Treffpunkt am Beckenrand. Falls es Duschen direkt in der Nähe des Beckens gibt, lieber erstmal in trockenen Badesachen bleiben. Denn bevor es ins Wasser geht, sprechen wir zunächst über das Atmen: Wo sitzt das Zwerchfell? Was bedeutet Bauchatmung? Wie atme ich im Wasser ein und aus?

Erst geht es um Atmung, dann um Bewegung

Auch das Brett üben wir zunächst am Beckenrand. Auf die mit dem Begriff verbundene Körperhaltung und die Erfahrung, wie sich Länge im Körper anfühlt, werden wir im Laufe der gemeinsamen Coachingstunden immer wieder zurückkommen. Nun geht es ins Wasser und aus der Senkrechten in die Horizontale. Das Brett üben wir jetzt im Wasser. Ich stehe direkt neben dir, beobachte sowohl über als auch unter Wasser und verhelfe dir mit prägnanten Stichwörtern und taktilem Feedback zu einer guten Wasserlage. Denn diese Stabilität und Balance ist die Basis für leichtes und effizientes Kraulschwimmen.

Vom Brett zum Superman

Funktioniert es und du fühlst dich gut mit der Übung, gehen wir einen Schritt weiter und verlängern unser Brett zum Superman. Dabei geht es - zusätzlich zur Länge des Körpers - um die Verbindung vom Schulterblatt bis in die Fingernägel. Möglicherweise sind wir nach dem Üben des Superman schon am Ende des Stunde angelangt. Das ist ganz individuell abhängig von beispielsweise einem verspannten Nacken oder dass die Luft nach dem Einatmen unter Wasser angehalten wird, denn auch daran arbeiten wir, um gleich zu Beginn aus der Anspannung in eine Leichtigkeit zu kommen.

Bis zur nächsten Stunde bitte ich dich, den Superman zu üben. Am besten im Wasser, aber auch Trockenübungen helfen dabei, sich die gewünschte Position des Körpers und seiner Knochen einzuprägen. Beim nächsten Treffen wird es mit dem Flattern und der Rotation des Körpers weitergehen.

Wiebke Wiechell